Ureterorenoskopie (URS)

Bei der Ureterorenoskopie spiegeln wir Harnleiter und Nierenbecken mit einem dünnen Endoskop. Das Instrument wird über die Harnröhre und die Harnblase eingeführt – es ist kein Hautschnitt nötig.

Wann wird sie durchgeführt?

Am häufigsten bei Steinen im Harnleiter oder in der Niere (siehe Nierensteine), ausserdem bei Engstellen des Harnleiters oder zur Abklärung auffälliger Befunde in Harnleiter und Nierenbecken.

Ablauf

Der Eingriff erfolgt in Narkose. Steine werden mit dem Laser zertrümmert und die Fragmente bei Bedarf mit einem Körbchen entfernt. Zum Schutz des Harnleiters wird oft für einige Zeit eine Harnleiterschiene eingelegt, die in einem kurzen zweiten Termin wieder entfernt wird.

Risiken

Mögliche Folgen sind Blut im Urin, Harnwegsinfekte oder Beschwerden durch die Harnleiterschiene. Selten kann der Harnleiter verletzt werden oder später eine Engstelle entwickeln. Wir besprechen die Risiken vor dem Eingriff ausführlich mit Ihnen.

Nächster Schritt

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