Die transurethrale Resektion der Harnblase (TUR-Blase) ist die Standardmethode, um Tumoren und auffällige Gewebeveränderungen der Harnblasenschleimhaut zu entfernen. Der Eingriff erfolgt über die Harnröhre, ein Hautschnitt ist nicht nötig.
Wann wird sie durchgeführt?
Meist, wenn bei einer Blasenspiegelung ein auffälliger Befund entdeckt wurde. Die TUR-Blase dient gleichzeitig der Diagnose und der Behandlung (siehe Harnblasenkarzinom).
Ablauf
Der Eingriff erfolgt in Narkose. Mit einer feinen Elektroschlinge wird das auffällige Gewebe abgetragen und anschliessend feingeweblich untersucht. Danach ist meist für einige Tage ein Blasenkatheter nötig. Je nach Befund folgen regelmässige Kontrollen mit Blasenspiegelung.
Risiken
Mögliche Folgen sind Blut im Urin, Harnwegsinfekte oder Nachblutungen. Selten kann die Blasenwand verletzt werden. Wir besprechen die Risiken vor dem Eingriff ausführlich mit Ihnen.