Bei der transurethralen Resektion der Prostata (TUR-Prostata) wird Prostatagewebe, das die Harnröhre einengt, über die Harnröhre abgetragen. Ein Hautschnitt ist nicht nötig. Ziel ist, dass der Urin wieder besser abfliesst.
Wann wird sie durchgeführt?
Bei gutartiger Prostatavergrösserung, wenn Medikamente nicht ausreichen oder nicht vertragen werden und die Beschwerden belasten (siehe Benigne Prostatahyperplasie).
Ablauf
Der Eingriff erfolgt in Narkose. Das Gewebe wird mit einer Elektroschlinge schichtweise abgetragen. Danach ist für einige Tage ein Blasenkatheter nötig.
Folgen und Risiken
Häufig gelangt der Samenerguss danach in die Blase statt nach aussen (retrograde Ejakulation); die Erektionsfähigkeit bleibt in der Regel erhalten. Mögliche Risiken sind Nachblutungen, Harnwegsinfekte, Harnröhrenengen und selten eine Inkontinenz. Wir besprechen alles vor dem Eingriff ausführlich mit Ihnen.